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Was konkret gilt
Der Standardwert liegt bei 1.000 € pro Monat. Gemeint ist die Summe aller Einzahlungen, die du innerhalb eines Monats bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis vornimmst. Nicht 1.000 € je Anbieter, sondern 1.000 € insgesamt. Wenn du bei einem Anbieter 600 € eingezahlt hast, bleiben dir bei allen anderen zusammen noch 400 €. Sollten Sie ein höheres Limit von etwas 10.000€ haben so gilt gleiches, allerdings mit der entsprechend höheren Summe!
Kontrolliert wird das über LUGAS, das anbieterübergreifende System der Aufsicht. Jeder erlaubte Anbieter muss vor einer Einzahlung abfragen, wie viel von deinem Limit noch offen ist. Deshalb funktioniert die Grenze auch dann, wenn du mehrere Konten bei verschiedenen Anbietern hast.
Einzahlung, nicht Einsatz
Warum das Limit an der Person hängt
Ein Limit pro Konto wäre wirkungslos. Wer es ausgereizt hätte, würde sich einfach beim nächsten Anbieter anmelden. Genau deshalb ist die Grenze an die Person gebunden, die sich mit Ausweisdaten identifiziert hat, und nicht an das einzelne Spielerkonto.
Das erklärt auch, warum die Identitätsprüfung vor der ersten Einzahlung Pflicht ist. Ohne verlässliche Zuordnung ließe sich eine personenbezogene Grenze nicht durchsetzen. Ein zweites Konto beim selben oder einem anderen Anbieter verschafft dir also kein zusätzliches Budget.
Das Limit selbst senken
Nach unten bist du frei. Du kannst in deinem Spielerkonto ein eigenes, niedrigeres Limit setzen — etwa 100 € oder 250 € im Monat. Eine Senkung wirkt sofort. Es gibt keine Wartezeit und keine Prüfung, weil ein niedrigeres Limit deinem Schutz dient.
- Im Spielerkonto den Bereich für Limits oder Spielerschutz öffnen.
- Den gewünschten Monatsbetrag eintragen.
- Bestätigen. Der neue Wert gilt ab sofort für alle weiteren Einzahlungen.
Die genannten Beträge sind Beispiele. Welche Stufen ein Anbieter anbietet, unterscheidet sich; ein frei wählbarer Betrag ist verbreitet.
Warum eine Erhöhung schwieriger ist
Nach oben geht es nicht auf Zuruf. Eine Erhöhung über den Standardwert hinaus ist nur unter engen Voraussetzungen möglich und setzt eine Prüfung voraus. Der Anbieter muss belastbare Anhaltspunkte dafür haben, dass die höhere Summe wirtschaftlich tragbar ist. Er darf die Erhöhung nicht bewerben und nicht als Vorteil anbieten.
Auch wenn eine Erhöhung bewilligt wird, greift sie nicht sofort. Es ist eine Wartezeit vorgesehen, bevor der höhere Wert gilt. Der Grund dafür ist der gleiche wie bei der sofortigen Senkung: Eine Entscheidung, die dein Risiko erhöht, soll nicht im Affekt wirksam werden.
Kein Serviceversprechen
Was passiert, wenn das Limit erreicht ist
Weitere Einzahlungen werden abgelehnt. Das passiert unabhängig davon, bei welchem erlaubten Anbieter du es versuchst, und es passiert ohne Verhandlungsspielraum. Guthaben, das bereits auf deinem Konto liegt, kannst du weiter nutzen; Auszahlungen sind ebenfalls nicht betroffen.
Die Grenze setzt sich im Folgemonat zurück. Rechne damit, dass der Anbieter die Zeitspanne nach seinen eigenen, in den Bedingungen beschriebenen Regeln abgrenzt — eine rollierende Betrachtung ist nicht dasselbe wie der Kalendermonat. Wenn du es genau wissen willst, steht der noch verfügbare Betrag in der Regel direkt im Spielerkonto.
Eine abgelehnte Einzahlung ist kein technischer Fehler und kein Grund, es bei einem Angebot ohne deutsche Erlaubnis zu versuchen. Dort gilt das Limit nicht, weil dort auch der übrige Spielerschutz nicht gilt.
Häufige Fragen
Gilt das Limit pro Anbieter oder insgesamt?
Insgesamt. Der Standardwert von 1.000 € im Monat gilt für dich als Person über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen. Abgeglichen wird das über das System LUGAS.
Wie schnell wirkt eine Senkung?
Sofort. Ein niedrigeres Limit kannst du jederzeit im Spielerkonto setzen, es gilt ab der nächsten Einzahlung. Nur eine Erhöhung ist an Voraussetzungen und eine Wartezeit geknüpft.
Zählen Auszahlungen oder Gewinne gegen das Limit?
Nein. Gezählt wird nur, was du einzahlst. Auszahlungen und Umsätze aus vorhandenem Guthaben bleiben unberücksichtigt.
Quellen
- Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (GlücksspielStV 2021)Länder der Bundesrepublik Deutschland · Amtliche Quelle · eingesehen am
Regulatorische Angaben beruhen auf amtlichen Veröffentlichungen. Maßgeblich bleibt die jeweilige Primärquelle. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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